Fahrt bis Ghorka (26.03.)
... dann etwa vier Stunden Weg Richtung Bahrpak, das wir nicht erreichen - die Träger verloren den Weg, der Tag wird dann kürzer. Je näher wir dem Epizentrum kommen, umso offensichtlicher werden die Schäden. Hier hat es praktisch keine Hilfe gegeben. Aber es geht besser; die Ernte wird gut sein. Vielleicht kommen noch Touristen? Im Augenblick sind wir die einzigen Langnasen. Wer fragt, wird unterkommen - Lodges gibt es allerdings nicht.
Zwei Pritschen im Wohnraum werden später das Lager sein. Eine Familie nimmt uns auf: Tee. Dal bhat entsteht. Wir sitzen auf einem Mauervorsprung vor der Hütte. Kleine, rote Sonne versinkt im diesigen Himmel. Eine Ziege turnt in einem Hibiscusstrauch. Betriebsamkeit entfaltet sich nach Sonnenuntergang: sehr viele Zickaden schrein, ein Hühnchen verliert irgendwo sein Stimmchen.