Barphak (27.03.)
Lebens-Zutrauen, das ist eigentlich das Wort (klar: Gelassenheit und ein wenig Wurschtigkeit); im Kern aber Lebens-Zutrauen: es wird schon werden; es findet einen Weg. Man kann es auch nicht mit Regeln erschlagen, auch wenn wir recht gut darin geworden sind. Atmen lassen....
Heißer, scharfer Kohl zum Frühstück. Es bleibt diesig. Drei Stunden Richtung Barphak; 400m↑↓. Wir sehen: im Tal gibt es eine Straße, die besser aussieht, als wir das erwartet haben. Wir gehen hinunter, es scheint Busse zu geben. Wir warten, und tatsächlich kommt einer. Wann - das weiß man nicht; aber: er wird kommen. Eigentlich gibt es keine Plätze, und eine Regel, dass man nicht stehen darf. Die macht hier aber keinen Sinn, also gilt sie nicht. Das ist kein Tourist-Bus, also keine Privilegierung; wir stehen. Kein Missverstehen: „The Road“ ist eine 3m breite Piste mit schienbeintiefen Schlägen. Ein paar Stellen sind eigentlich "End of the Road", aber der Bus fährt bis zu einer Furt, etwa drei Stunden vor Barphak. Nennenswert: von hier aus 1500m↑; Stufen.
Barphak: Epizentrum. Die Infrastruktur steht; man ist willkommen. Eine ordentliche Lodge heißt Rupina-La.