Ich muss sieben Jahre alt gewesen sein oder acht, als ich einen Himalaya-Bildband in die Hände bekam. Ich weiß nicht, woher er kam; einen natürlichen, gewachsenen Ort hatte er nicht in unserem Haus. Geschichten der frühen Expeditionen, Bilder des Dschungels, Manaslu im Sonnenuntergang, der Khumbu-Eisbruch, Nuptse, die Cho Oyu. Ich war vollkommen fasziniert und nach Minuten sicher, das ich einmal hier sein würde. Es hat 25 Jahre gedauert. Das Buch hat mich einige Jahre begleitet und verschwand, leise und für lange Zeit, ohne eine Lücke zu hinterlassen. Ich gäbe heute einiges darum, es wiederzubekommen.
Prolog
windwärts!
Und heute feiert sich die Welt: Aufbruch gegen 7.30 in superstrahlendem Sonnenschein von Samdo. Gleich ein fast unwirkliches Bild, mitten aus dem Märchenland: zwei strahlend weiße Pferde grasen…
Um 7.30 ab von Samdo Richtung Manaslu Base Camp. Man geht ein paar Kilometer Richtung Samagaun zurück und findet an einer langen Mauer den Abzweig (etwa 3.600). Und von jetzt ab habe ich die Welt…
"Wir konnten doch", heißt es in einem Lied von Theodor Kramer, das mir einmal sehr nah war, "in unsrer Faust |…
Samdo, 3.875. Endlich wird die Luft ein bisschen dünner! Man geht von Shyala zunächst ein Stückchen herunter in ein malerisches Bachtal, steigt leicht auf einen Sattel - dann öffnet sich ein…
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